Sexualstörungen / Sexualität

Für Frauen
Wie funktioniert Sexualtherapie?
Für Paare

Eine selbstbewusst gelebte Sexualität und eine liebevolle und sexuell befriedigende Beziehung gehören zu den existenziellen Bedürfnissen von Frauen und Männern. Doch ob innerhalb einer Partnerschaft oder als Single – der Wunsch nach Veränderung beginnt zunächst bei sich selbst.

Laut Befragungen leiden 43 % der Frauen unter sexuellen Problematiken. Dies sind in seltenen Fällen diagnostizierte sexuelle Funktionsstörungen, sondern haben vielmehr etwas mit der inneren weiblichen sexuellen Haltung zu tun.

Erlaube ich es mir, Lust zu empfinden?
Kann ich loslassen, kann ich mich fallenlassen?
Fühle ich mich wohl beim Sex, ganz egal, wie ich dabei aussehe?
Schäme ich mich?
Findet in meinem Kopf etwas ganz anderes statt?
Kann ich Liebe schenken – liebe ich mich denn selbst?

Die meisten Frauen nehmen ihre Einschränkungen als etwas Normales hin, denn die Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität wird als zu intim und peinlich empfunden. Sehr viele Frauen arrangieren sich mit Gedanken wie
„Sex ist mir doch eigentlich gar nicht wichtig“, „Ich mache das nur, weil es eben dazugehört“, „Frauen haben eben weniger Spaß am Sex als Männer“, „Es gibt Wichtigeres“. Oder sie finden zunächst nicht den Mut, sich mit ihrem Innersten auseinanderzusetzen – könnte es doch Angst machen und schambesetzt sein.

Diese Gedanken scheinen über kurz oder lang dennoch zu Spannungen zu führen. Irgendetwas stimmt nicht und überträgt sich auf eine unausgeglichene Grundstimmung im Alltag und kann zu regelmäßigen Konflikten in der Partnerschaft führen.

In meiner Praxis arbeite ich mit Frauen, die den Wunsch haben, ihre eigene Sexualität (wieder) zu finden, Blockaden zu lösen und zu sich selbst und dem eigenen Körper zu stehen.

Es gibt viele verschiedene Ebenen, auf denen sexuelle Problematiken auftreten.

Dies können zunächst scheinbar rein körperliche Schwierigkeiten sein, wie

  • Orgasmusstörungen
  • Schmerzen beim Verkehr
  • Lubrikationsstörungen (Trockenheit)
  • Körperliche Veränderungen nach einer Geburt
  • Und vieles mehr

Organische Ursachen sollten vom Facharzt ausgeschlossen sein.

Aber auch Schwierigkeiten, die eher im Kopf stattfinden, wie

  • Sexuelle Unlust
  • Schamgefühle oder das Empfinden von Lust = Schande
  • Sich selbst unattraktiv oder nicht begehrenswert finden
  • Ekel/ Ablehnung
  • Nie einen Zugang zum eigenen positiven Erleben von Sexualität gefunden haben
  • Ständige Lust, Sexsucht
  • Als unpassend empfundene Fantasien oder Wünsche

Hinzu kommt eine Ebene, die primär die innere Stärke und sekundär die Außenwelt betreffen zu scheint

  • Homosexualität (Identifizierung, coming out)
  • Transvestitismus
  • Transsexualität

Wenn die eigene Sexualität, egal auf welcher Ebene, Leiden verursacht und Sie dies nicht mehr hinnehmen möchten, ist es Zeit für Veränderung. Viele Menschen kostet es Überwindung und Mut, über die eigene Sexualität und den damit verbundenen Leidensdruck und Veränderungswünsche zu sprechen.
In meiner Praxis erhalten Sie als einen wertschätzenden und geschützten Rahmen, Blockaden und Ängste zu bearbeiten und zu lösen, um somit einen guten und erfüllenden Weg zur eigenen und partnerschaftlichen Sexualität zu finden.

Wie funktioniert Sexualtherapie?

Obwohl der Körper im Fokus steht, findet sexuelles Erleben oder Nichterleben vor allem im Kopf statt. Blockaden, Ängste, negative Erlebnisse, hemmende und schambesetzte Überzeugungen, belastende Gefühle sind einige Auslöser, die bewirken, dass Sie Ihre Sexualität nicht frei und befriedigend erleben können. Einmal erlebt, werden sie immer wieder die Erfahrung machen, dass irgendetwas nicht so ist, wie es sein sollte, neue Blockaden kommen hinzu und Ihre individuelle Problematik verstärkt sich.

Der effektivste, schnellste und nachhaltigste Weg, auf der sexuellen Ebene Veränderung und Entwicklung zu erreichen, ist für mich durch Hypnosetherapie (Link Hypnose).

Wie bereits erwähnt, liegt dem Symptom (Ihre individuelle Schwierigkeit) ein bestimmtes Gefühl zugrunde, das Ihnen in den wenigsten Fällen klar bekannt ist. Innerhalb des Hypnoseprozesses wird dieses Gefühl gefunden, das mit der Störung verknüpft ist, es wird bearbeitet und gelöst. Zusätzlich werden Ressourcen aktiviert und gestärkt.

Während der Therapie ist die Selbsthypnose ein wichtiges Werkzeug, das Sie erlernen können. Wenden Sie diese regelmäßig an, ist es möglich, sehr schnelle Veränderung im Alltag zu erreichen und somit eine unbelastete und freie Sexualität leben zu dürfen.

Für Paare

Die Sexualität und die sexuelle Zufriedenheit ist in einer Partnerschaft ein enorm wichtiger Bereich.

Zugleich gibt es aber auch kaum einen Bereich innerhalb einer Beziehung, der mehr Anlass für Konflikte und Unzufriedenheit gibt.

Konfliktpotential bieten

  • Unterschiedliche Vorstellungen über die Häufigkeit
  • Fehlende Kommunikation
  • Beziehungskonflikte
  • Routine
  • Alltagsstress
  • Alter
  • Sex nach Schwangerschaft
  • Einseitige Lustlosigkeit
  • Fremdgehen eines der Partner
  • sämtliche Faktoren (s.oben), die zunächst nur einen der beiden Partner betreffen

Es ist nicht leicht, Uneinigkeiten auf der sexuellen Ebene innerhalb der Beziehung friedlich und zielführend zu lösen. Oftmals passieren Verletzungen, Gespräche enden in Streitereien und Mann und Frau fühlen sich zurückgewiesen und nicht ausreichend geliebt. Das Sexleben wird dadurch noch belastender empfunden und verliert an Leichtigkeit und Spaß.

In meiner Praxis finden Sie beide Raum, als Paar und auch als Einzelperson, Ihre Bedürfnisse und Wünsche herauszufinden, sie respekt- und liebevoll auszudrücken und einen guten Weg zu finden, aufeinander einzugehen.

Praxis für Paartherapie und Sexualtherapie Mannheim Heidelberg Viernheim